Ana: Neulich hatten wir die Noche de la Cultura Hispana bei uns und es war richtig schön!
Marta: Ah, echt? Erzähl mal, wie läuft‘s so ein spanischer Abend bei euch auf der MBO ab?
Ana: Ganz einfach! Das Foyer ist sehr feierlich dekoriert mit vielen Girlanden, Flaggen und Motiven, die mit Spanien und Lateinamerika zu tun haben. Dort findest du das Büfett mit Köstlichkeiten aus den spanischsprachigen Ländern, die dank des Engagements von Schülern und Eltern zustande kommen. Es sieht immer super toll aus! Sie geben sich wirklich viel Mühe, damit es gut aussieht und schmeckt.
Marta: Und was gab es noch?
Ana: Im Foyer hatten wir dieses Jahr auch noch einen Stand mit „El Día de los Muertos“-Schminke und einen Stand mit Bücherverkauf zum Welttag des Buches. Das eingesammelte Geld haben wir dem SOS-Kinderdorf gespendet. An dem Stand konnte man auch Rosen aus Papier basteln.
Marta: Habt ihr auch Tanz und Musik?
Ana: Na klar, sonst wäre das keine echte „Noche“, das darf nicht fehlen! „Bésame mucho“ sorgte für den musikalischen Auftakt des Abends, das Lied wurde von Schülerinnen des 9. Jahrgangs präsentiert. Eine Gruppe der 8. Klasse hat auch mit „Poco Loco“ für beste Stimmung im Foyer gesorgt. In weiteren Räumen wurde getanzt, „Cali baila“ hieß der Salsa-Workshop, und einige SchülerInnen in Begleitung von Jenny, einer Salsa-Tanzlehrerin, brachten alle in Bewegung.
Marta: Das heißt, man kann auch mitmachen?
Ana: Selbstverständlich! Der Abend ist so gedacht, dass in vielen Klassenräumen etwas angeboten wird, und man kann nach Lust und Laune mitmachen. Und nicht nur Tanz oder Musik, du kannst dort auch über die Sprache und die Kultur der spanischsprachigen Länder etwas lernen. Wir hatten Brettspiele, kurze Willkommensdialoge, Genre-Bingo und Quiz zu Musik in Lateinamerika, sowie „Worte und Spanische Sitten“. Dazu kamen Spiele über die Inkas, eine Mini-Ausstellung mit Kahoot zu „La Liga“ und Geografie- und Kulturspiele. Alle Spanischkurse tragen dazu bei, von der 7. bis zur 13. Klasse
Marta: Wow! So viel?
Ana: Ja, insgesamt elf Räume und das Foyer! Aber es gab auch noch mehr. Wir hatten sogar die Strandbar-Chiringuito „La Cala de los Sueños“ mit der Spezialität Chicha Morada und Guacamole – inklusive spannender Infos zur Herkunft – und das Restaurant „La brisa picante“. Dort konnte man spanisch-mexikanische Spezialitäten auf Spanisch bestellen und somit lernen, wie man in Spanien im Restaurant bestellt. Und ganz oben in der 3. Etage sorgte der Kurzfilm „Los hermanos Holms y el caso de las cazuelas de guacamole“ vom 8. Jahrgang für beste Unterhaltung. Ich habe gehört, sie planen einen zweiten Teil.
Marta: Nicht schlecht, so einen Abend möchte ich auf gar keinen Fall verpassen. Sagst du mir das nächste Mal Bescheid?
Ana: ¡Claro! Con mucho gusto (mit großem Vergnügen)
P.S.: Ein großes Dankeschön an alle, die an dem Abend mitgemacht, mitgelernt und diese tolle Atmosphäre geschaffen haben! ¡Hasta la próxima!



